Schöpferkraft
Eine neue Vorstellung der „Schöpfung“ befähigt uns selbst Schöpfer zu sein

Wenn man an „Schöpfung“ denkt, kommt einem zuerst immer die biblische Schöpfungsgeschichte in den Kopf, bei der alles vorbestimmt ist.
Wir gehen davon aus, dass die Schöpfung zu Ende ist und die Menschen nach dieser vorbestimmten „Schöpfung“ zu leben haben oder gelebt werden.
Doch Schöpfung findet ständig und immer statt, ob es uns bewusst ist oder nicht. Wir erschaffen jeden Tag und tragen somit unseren Teil zur Schöpfung bei. Jeden Augenblick entstehen neue Möglichkeiten.
Oft ist uns gar nicht bewusst, dass wir schöpfen und wundern uns, warum wir bestimmte Dinge oder Ereignisse in unser Leben angezogen haben. Ob bewusst oder unbewusst – wir säen ständig die Samen für unsere Zukunft. Die Ergebnisse zeigen sich in Glück, Fülle, Frieden, Harmonie, Freude, Leid, Trauer, Mangel oder Armut, als Ereignisse bzw. als Schicksal, das in unser Leben tritt. Vieles hat seine Ursache in den feinstofflichen Feldern und genau hier können wir unser Leben lenken, als freie Schöpfer.
Die schöpferische Energie manifestiert sich als Ereignis bzw. als Schicksal immer und ständig. Die Realität ist jederzeit bereit jede gewünschte Form anzunehmen. Umso wichtiger ist es, mit dieser Konfigurationsdatei richtig umzugehen.
Schöpfung bewusst zu gestalten (schöpferische Imagination) ist daher eine Aufgabe, die sich das ganze Leben hinzieht. Damit wir lernen nichts Unbewusstes zu erschaffen, sondern bewusster Schöpfer zu sein.
Das Leben wartet auf Ihre Anweisungen.
So funktioniert es:
- einen Wunsch zur Absicht umwandeln
- die Aufmerksamkeit vom Mangel abziehen
- Fokus auf den gewünschten Endzustand halten
- Konstanz, die stetige, konsequente, wiederkehrende Bewellung
- Dankbarkeit für die selbstverständliche Realisierung
Bevor wir mit bewusster Schöpfung beginnen, sollten wir zu zunächst um die innere Führung bitten und erst dann zu handeln beginnen, wenn wir ein klares Bild vor Augen haben, das uns den gewünschten Endzustand in unserer Vorstellung widerspiegelt.
Das Bild sollten wir etwas länger im Bewusstsein halten, damit die kosmische Energie in das Bild fließen kann. Jedoch sollten wir darauf achten, dass die kosmische Energie nicht nur in unsere bewussten, sondern auch in unsere unbewussten Bilder fließt. So verhindern wir, dass sich unsere Befürchtungen in unser Bild einschleichen und sich ebenfalls in der Wirklichkeit manifestieren.
Es gilt: Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, dahin fliesst auch die kosmische Energie.
Aus dem Bild können jetzt weitere Szenen geistig erstellt werden, bis wir einen inneren Wunschfilm aufgebaut haben. Diesen können wir jetzt intensivieren und emotionalisieren, als seien wir selbst im Geschehen, im Ereignis drin.
Wir sollten auch stets bereit sein, die kosmische Energie zu empfangen. Wenn wir eine Abneigung empfinden, behindert diese den Energiefluss. Haben wir eine Ablehnung in unserem Gemüt, lässt diese die Erfüllung nicht oder nur ganz begrenzt zu.
Um die Schöpfung empfangen zu können, ist es sinnvoll, vorher von Schuldgefühlen und Mustern befreit zu sein. Wir können uns von ihnen lösen, indem wir geistig in ein Zwiegespräch mit den betreffenden Personen und Situationen gehen und hier die Schuld auflösen, bis wir uns emotional von ihr befreit fühlen. Somit ist der Kanal frei und für die schöpferische Manifestation geöffnet.
Wir können so viel empfangen, wie wir auch bereit sind zu geben. Wenn wir an unsere Grenzen geraten, dann kommt der Fluss der Versorgung zum Stillstand.
Erfüllung sollten wir nicht begrenzen. Am besten wir visualisieren nur die Eigenschaften der Erfüllung, anstatt die Personen, von denen wir sie uns versprechen.
Damit die kosmische Energie „freie Bahn“ hat, sollten wir sie also nicht mit detailgenauen Vorstellungen begrenzen. Das Leben findet zusätzliche Wege und Möglichkeiten, damit Sie Ihr Wunschresultat erhalten.
Beispiel: Partnerwunsch
Wenn ich mir eine Partnerin wünsche, dann stelle ich mir nur die Gefühle vor, die sie in mir auslösen soll: Liebe, Wärme, Nähe, Freude, Glück, Befriedigung, etc.
Ein Negativ-Beispiel wäre eine genaue Vorstellung: Blonde lange Haare, blaue Augen, schlanke Figur, vermögend, mit Sportwagen, erstes Treffen am Samstag in der Eisdiele.
Das begrenzt die kosmische Energie, die durch uns fließt. Dadurch werden die Eintrittswahrscheinlichkeiten geringer.
Eine weitere Voraussetzung für ein erfolgreiches Schöpfen, ist der Glaube daran, dass die Schöpfung funktioniert. Wenn wir nicht an die bewusste Schöpfung und unsere eigenen Fähigkeiten als Schöpfer glauben, können wir sie auch nicht erfahren.
Wenn wir sagen „ich kann das nicht“ werden wir auch erfahren, dass wir es nicht können. Auch hier tritt Erfüllung ein.
Ich kann sicher sein, dass die Quelle, von der ich die Idee bekomme, mir auch die Kraft gibt diese Idee zu erschaffen und zu verwirklichen. Wissen führt zu 108 % Materialisierung.
Der Segen ist eine starke Kraft der Schöpfung. Alles was wir ehrlichen Herzens segnen, beginnt sofort sich segensreich zu verändern. Das heißt, auch die Molekularstruktur verändert sich. Wir können z.B. ein liebevolles und segensreiches Leben wählen, indem wir täglich ehrlichen Herzens segnen und so eine segensreich-veränderte Zukunft erleben.
Auch der Glaube ist eine sehr starke Variante des Schöpfens. Denn wie heißt es so schön in der Bibel: „Euch geschehe nach eurem Glauben.“ (Mt 9.29). Das was wir glauben bestimmt das, was wir erleben. Alles ist möglich, bei dem der glaubt.
Ein weiterer Schritt zur Materialisierung ist das Wissen. Dieser ist noch stärker als der Glaube.
Um zu schöpfen, gehe ich in den Zustand des Beobachters. Also ins Nullpunkt-Feld.
1. Ich kann mich imaginär beobachten, wie ich hinter mir stehe und mich beobachte, wie ich mir über die Schulter schaue und mir im Leben zuschaue. Nicht verändern, sondern nur wahrnehmen.
2. Ich lege die Aufmerksamkeit auf einem bestimmten Endzustand und visualisiere somit gedanklich und gefühlsmäßig diesen Zustand, bis ich das Gefühl der Erfüllung erlebe. Ich mache mich zum Magnet meiner Wünsche. Ich habe es erreicht.
Habe ich das Gefühl und fühle ich mich im Endzustand, so habe ich das Ziel erreicht.
3. Ich fühle, dass ich es erreicht habe und am Ziel bin. Um keine falschen Ziele zu schöpfen, prüfe ich wer das ist, wer das haben will, das Ich oder das Selbst? Ich prüfe im Beobachter-Modus (Nullpunkt), denn da bin ich im Bewusstsein und nicht im EGO (das Ich).
4. Ohne zu bestimmen, wie die Lösung aussehen soll, verursache ich die Lösung. Ich mache mir bewusst wie ich mich fühle, wenn es vollkommen gelöst ist. Ich halte jetzt das Gefühl der Erfüllung, bis es in der Realität in Erscheinung tritt. Ich überlasse es dem Leben, die beste Lösung zu finden.
5. Ich erkenne mein So-Sein als Ursache für meine Lebensumstände an und optimiere ständig meine energetische Signatur. Das kann ich so durch die ständige Kontrolle der bewussten richtigen Gedanken als einen Dauerauftrag an mein Leben einrichten.Ich erkenne, dass meine innere Programmierung die Ursache ist. (z.B. Erziehungserfahrungen, Meinungen von Autoritäten, Religionen, Gesellschaft, Medien, Glaubensätze, alte Gewohnheiten und Glaubensmuster). Unsere energetische Signatur ist es, die sich aufgrund der o. g. Umstände so entwickelt hat und für unsere derzeitigen Lebensumstände verantwortlich ist, die sich aktuell im Außen zeigt. Durch die ständige Kontrolle als Beobachter, kann ich bewusst die richtigen Gedanken denken oder in einer Meditation diese als Dauerauftrag an mein UNTER-Bewusstsein senden.
6. Ich stelle mir nicht vor, wie es geschehen soll und wie ich dies oder das lösen kann. Sondern ich setze bewusst einen Zielimpuls ins Quantenfeld.
7. Ich schaue, dass ich immer im Bewusstsein bin oder bleibe (hier wieder Schritt 1 beobachten, wie ich hinter mir stehe und mich beobachte, wie ich mir über die Schulter schaue und mir im Leben zuschaue. Nicht verändern, sondern nur wahrnehmen). Das kann ich gerne in den Alltag integrieren. Es dauert nur einige Sekunden um zu schauen, ob ich noch stimme. (Bewusstsein und Bewusstheit, „Ich bin hier, um richtig zu schöpfen“.) Dann komme ich gefühlvoll in die Tat.
Denn wenn ich bewusst stimme, dann stimmt auch mein Leben. Ich lasse mich überraschen, welche Form des Stimmig-Seins in meinem Leben in Erscheinung tritt. Die innewohnende Ordnung des Lebens im Bewusstsein zu erkennen und in Erscheinung zu rufen als meine erlebte Realität, denn wenn ich in der Ich-Identifikation bin, dann erschaffe ich aus dem Ich bzw. EGO heraus eine entsprechende Realität.
Eine Veränderung geschieht entweder im Bewusstseinsfeld oder im Nullpunktfeld. Daher muss ich auf Empfang gehen und senden, um online zu sein, zu empfangen und zu schöpfen, was sinnhaft ist. In diesem Augenblick lenke ich die Aufmerksamkeit auf das gewünschte Thema. Da entsteht Schöpfung.
8. Merke: Bewusstsein ist nichts, was man einmal erreicht oder für immer hat . Es ist ein ständiger lebenslanger Prozess, den man in jedem Augenblick neu anlegen muss bzw. freilegen darf. Also die Konzentration aus Bewusstsein und Handlung erschafft die Realität im Hier und Jetzt.
Fotoquellen:
Fotolia © ronnybas
Übersicht vom Nullpunkt Online Kurs:
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